01. Juni 2026

Verbindung mit Wirkung – unser HCAT+ Vernetzungsfrühstück im Schülerforschungszentrum Hamburg

Ein guter Start braucht Kaffee. Und Menschen, die wirklich ins Gespräch kommen.
Manchmal braucht es gar nicht viel, um starke Verbindungen entstehen zu lassen: einen passenden Ort, offene Menschen, ein gemeinsames Thema – und natürlich Kaffee. Viel Kaffee.
© HCAT+
Manchmal braucht es gar nicht viel, um starke Verbindungen entstehen zu lassen: einen passenden Ort, offene Menschen, ein gemeinsames Thema – und natürlich Kaffee. Viel Kaffee.

Am 07. Mai 2026 haben wir erneut zum Vernetzungsfrühstück des HCAT+ eingeladen – diesmal im Schülerforschungszentrum Hamburg. Und was sollen wir sagen: Der Vormittag hat genau das gezeigt, worum es im Kern unseres Netzwerks geht. Nicht nur Kontakte sammeln, Visitenkarten tauschen und freundlich nicken – sondern echte Verbindung schaffen, Vertrauen aufbauen und gemeinsam ins Handeln kommen.

Über 40 Gäste aus Wirtschaft, Bildung, Verwaltung sowie aus unseren Projekt- und Kooperationspartnerschaften sind unserer Einladung gefolgt. Schon beim Ankommen wurde deutlich: Hier treffen nicht einfach Institutionen aufeinander, sondern Menschen mit Ideen, Haltung, Expertise und Lust auf Austausch. Die Namensschilder waren kaum verteilt, da liefen bereits die ersten Gespräche. Ein gutes Zeichen – und für uns als Gastgeber natürlich der Moment, in dem man innerlich kurz denkt: Läuft.

Mit Quiz, guter Laune und einem kleinen Wettbewerbsgeist

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Sabine, Thomas und Dr. Christoph Jermann vom Schülerforschungszentrum Hamburg starteten wir nicht mit langen Vorreden, sondern mit einem interaktiven Quiz. Denn seien wir ehrlich: Nichts bringt Menschen schneller miteinander ins Gespräch als die Mischung aus Wissensfragen, leichtem Wettbewerbsgeist und der stillen Hoffnung, nicht komplett daneben zu liegen.

Gefragt wurde dabei nicht nur nach Zahlen, Fakten und Entwicklungen rund um HCAT+, MINT, Kompetenzen und lebenslanges Lernen – das Quiz war zugleich ein spielerischer Einstieg in genau die Themen, die uns als Netzwerk bewegen: Austausch, Wissen, Zukunftskompetenzen und die Frage, wie aus einzelnen Perspektiven gemeinsames Weiterdenken entsteht.

Am Ende konnte sich Katharina Quendler vom Bildungswerk der Wirtschaft für Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. als Gewinnerin durchsetzen – herzlichen Glückwunsch noch einmal! Und wie es sich für ein Vernetzungsfrühstück gehört, bestand der Gewinn nicht einfach aus einem klassischen Preis, sondern aus einer Einladung, den Vormittag mit einem eigenen Gedanken mitzugestalten.

Als Gewinnerin des Quiz haben wir Katharina eingeladen, ihre Eindrücke zum Vormittag in einem kurzen persönlichen Statement mit uns zu teilen. Dieses ergänzen wir an dieser Stelle:

„Das Quiz war für mich ein echtes Highlight – spielerisch, überraschend und mit vielen Aha-Momenten. Bei manchen Fragen habe ich einfach auf meine Intuition vertraut – offenbar mit Erfolg. Besonders schön war es, vertraute Gesichter wiederzusehen und gleichzeitig neue Kontakte zu knüpfen und ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung insgesamt war fachlich wie persönlich bereichernd, und ich nehme viele Impulse für meine eigene Netzwerkarbeit am Übergang Schule–Beruf mit.“

So wird aus dem Quiz nicht nur ein gelungener Einstieg, sondern auch ein schönes Beispiel dafür, worum es an diesem Vormittag ging: Menschen sichtbar machen, Stimmen aus dem Netzwerk einbinden und Verbindung nicht nur zu besprechen, sondern direkt zu leben.

Verbindung ist mehr als Vernetzung.

Im Anschluss wurde es inhaltlich: Dr. Johannes Ripken hielt seinen Impulsvortrag „Verbindung mit Wirkung – Wie starke Netzwerke in komplexen Systemen entstehen“. Ein Titel, der auf den ersten Blick nach Fachkonferenz klingt – und auf den zweiten Blick genau das beschreibt, was wir als HCAT+ täglich erleben: Netzwerke entstehen nicht durch Zufall. Und starke Netzwerke erst recht nicht.

Ein zentraler Gedanke des Vortrags war: Vernetzung ist nicht automatisch Verbindung. Sichtbarkeit ist wichtig, Begegnung auch – aber erst durch Vertrauen, Kooperation und gemeinsames Handeln entsteht echte Wirkung. Oder anders gesagt: Nur weil man sich kennt, bewegt man noch nichts gemeinsam. Das ist ein bisschen wie bei einem Frühstücksbuffet: Der Kaffee steht da, die Brötchen auch, aber satt wird man erst, wenn man zugreift.

Ein Gedanke, der hängen bleibt

Besonders eindrücklich blieb dieses Zitat:

„Netzwerke kann man organisieren.
Verbindung muss man gestalten.

Kontakte kann man sammeln.
Vertrauen muss man erarbeiten.

Gespräche kann man führen.
Wirkung entsteht im gemeinsamen Handeln.“

Genau dieser Gedanke zog sich durch den gesamten Vormittag. Denn neben fachlichen Impulsen ging es vor allem um Begegnung. Um die Frage: Woran arbeiten wir gerade? Wo gibt es gemeinsame Themen? Wer kann wen unterstützen? Und welche Idee braucht vielleicht nur noch den richtigen Kontakt, den passenden Raum oder einen kleinen Schubs, um vom Gedanken in die Umsetzung zu kommen?

Wenn aus Gesprächen konkrete Anknüpfungspunkte werden

Beim gemeinsamen Frühstück entstanden intensive Gespräche, neue Anknüpfungspunkte und viele Perspektiven für zukünftige Kooperationen. Es wurde diskutiert, gelacht, nachgefragt, vorgestellt und weitergedacht. Kurz gesagt: Das Netzwerk hat nicht nur stattgefunden – es hat gearbeitet. Und das erfreulicherweise ganz ohne Flipchart-Zwang und mit ausreichend guter Verpflegung.

Ein passender Ort für neugierigen Austausch

Ein besonderer Dank gilt dem Schülerforschungszentrum Hamburg und Dr. Christoph Jermann für die tolle Gastfreundschaft. Das SFZHH war für diesen Vormittag nicht nur Veranstaltungsort, sondern ein passender Rahmen für genau die Art von Austausch, die wir stärken möchten: neugierig, offen, zukunftsgerichtet und praxisnah.

Gutes Catering ist auch Netzwerkarbeit

Ebenso danken wir Häppchenliebe für das hervorragende Catering. Denn ja: Inhalte sind wichtig. Aber wer einmal erlebt hat, wie viel besser Netzwerken mit gutem Frühstück funktioniert, weiß auch, dass kulinarische Begleitung kein nettes Extra ist, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor. Mindestens.

Unser Fazit: Kontakte sind gut. Verbindung ist besser.

Dieses Frühstück hat einmal mehr gezeigt, wie engagiert, vielfältig und wirkungsvoll unser Netzwerk bereits heute ist – und wie viel Potenzial in der weiteren Zusammenarbeit steckt. Starke Netzwerke entstehen nicht über Nacht. Sie wachsen durch Vertrauen, durch echte Gespräche, durch gegenseitige Unterstützung und durch den gemeinsamen Willen, etwas zu bewegen.

Wir nehmen viele Impulse, neue Verbindungen und vor allem große Motivation aus diesem Vormittag mit. Und wir freuen uns auf alles, was daraus entsteht. Denn am Ende gilt: Kontakte sind gut. Verbindung ist besser. Und gemeinsame Wirkung ist genau das, wofür wir als HCAT+ antreten.