Projekt

DigiNet.Air – „Netzwerk Digitales Lernen in der Luftfahrtindustrie der Metropolregion Hamburg"

In diesem viereinhalb Jahre laufenden Leuchtturmprojekt bereitete ein Konsortium aus Wirtschaftsverbänden sowie akademischer und beruflicher Bildung kleine und mittelständischer Unternehmen auf die kommende Evolution von Geschäfts-, Arbeits- und Lernprozessen durch die Digitalisierung und Industrie 4.0 vor.

Gemeinsam mit den Verbänden Hanse-Aerospace und HECAS, dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB), der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), NORDBILDUNG, dem Bildungsverbund für die Metall- und Elektroindustrie sowie der Technischen Universität Hamburg (TUHH) erarbeitete das HCAT+ digitale Lehr- und Lernmodule, die für verschiedene Bildungswege anrechenbar waren, bzw. Eingang in die grundständige berufliche und akademische Bildung gefunden haben.

Zusammen mit kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Luftfahrtindustrie und der angrenzenden Metall- und Elektroindustrie wurden in betrieblichen und überbetrieblichen Workshops konkrete Technik- und Organisationsmodelle sowie Lerninhalte und -formen definiert. In verteilten Lernräumen standen hierfür Demonstratoren zu Industrie-4.0-Technologien zur Verfügung. Über eine virtuelle Plattform, die sich an Beschäftigte und betriebliches Bildungspersonal richtet, wurden schließlich die digitalen Lehr- und Lernmodule entwickelt und erprobt.

Um das Gesamtvorhaben zu koordinieren, wurde vom HCAT+ eigens eine Vernetzungs- und Transferstelle eingerichtet.

DigiNet.Air wurde vom Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis März 2022 mit knapp fünf Millionen Euro gefördert. Die Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg unterstützte das Projekt ebenfalls.

Facts & Figures

Zielgruppe Kleine und Mittelständische Unternehmen der Hamburger Luftfahrtindustrie inklusive der Metall- und elektroverarbeitenden Betriebe, deren Beschäftigte und das Bildungspersonal
Laufzeit Seit Oktober 2017 bis Ende März 2022
Projektpartner
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